Produktübersicht – Steckverbinder-Rückgehäuse
In den letzten Jahren sind Steckverbinder kleiner, leichter und aus neuen Materialien sowie Materialkombinationen gefertigt worden. Natürlich haben sich auch die Rückschalen der Steckverbinder entsprechend entwickelt. Diese Rückschalen, einschließlich Zugentlastungen, Kabelschellen, Adapter und mehr, die auf die Zubehörgewinde der Steckverbinder-Rückseite aufgeschraubt werden, sind Teil der kompletten Steckverbinder-Baugruppe. Eine Gewichtsreduktion wird erreicht, indem man von schweren Materialien zu Verbundwerkstoffen mit ausreichender Festigkeit und Haltbarkeit übergeht. Polymere und Aluminium gewinnen zunehmend an Bedeutung, um die Gesamtmasse der Geräte zu reduzieren. Die Gewichtsreduktion durch diese Materialien geht ohne Einbußen bei der Temperatur- oder Flüssigkeitsbeständigkeit einher. Das AMPSEAL 16 Steckverbindersystem 2035047-1 von TE Connectivity zielt auf Anwendungen im Offroad-Bereich, in der Schwerindustrie, im Freizeitbereich und in der Landwirtschaft ab. Die Linie aus Draht-zu-Draht- und Draht-zu-Gerät-Steckverbindern erfüllt strenge industrielle Anforderungen und äußerst hohe Leistungsstandards. Thermoplastgehäuse (ausgelegt für -40 °C bis +125 °C) und Silikondichtungen ermöglichen es den Steckverbindern, extremen Temperaturen und Feuchtigkeit standzuhalten.
Abbildung 1: Die AMPSEAL-Steckverbinder von TE Connectivity bieten robuste Zuverlässigkeit und benutzerfreundliche, fortschrittliche Umweltdichtungen für anspruchsvolle Anwendungen. (Quelle: TE Connectivity)
Das Steckverbindersystem ist mit den HDSF-Größe-16-Stift- und Buchsenkontakten als Anschlusssystem ausgestattet. Die Kontakte sind gestanzte und geformte Versionen der Drehteile-Kontakte nach MIL-C-39029. Das Gehäuse ermöglicht eine einteilige Montage für Stecker und Kappe. Das TE Connectivity 1-1355928-2 Polybutylenterephthalat-Gehäuse mit 90-Grad-Kabelabgang ist für den Einsatz mit Buchsengehäusen X-1355929-x und X-1355930-x ausgelegt. Es verfügt über 54 Positionen und hat einen Kabelausgangswinkel von 90 Grad. Es wird für Hochleistungs-Entladungslampensockel verwendet. Zu den Komponenten des Systems gehören eine bewegliche HID-Sockelgehäuseplatte, eine Gehäuseabdeckung – mit Drehverriegelung für Lampe und Abschirmring. Es bietet eine hervorragende elektromagnetische Verträglichkeit sowie Abschirmleistung gegen elektromagnetische Störungen (EMV/EMI) und lässt sich leicht installieren, warten und reparieren. Zusätzlich zu Materialänderungen sorgen andere Designanpassungen ebenfalls für leichtere Lösungen. Vernetzte Isolier- und Mantelmaterialien ermöglichen beispielsweise Gewichtsreduktion, dünnere Wände sowie Abrieb-, Lösungs- und Chemikalienbeständigkeit, selbst bei Anwendungen mit hohen Temperaturen.
Abbildung 2: Mil-Spec-Kabelbaugruppe. (Quelle: Rugged-Portable)
Es geht nicht immer darum, Metall als Material zu ersetzen, wenn es um die Zielauswahl geht. Oft liegt der Fokus auf der Miniaturisierung. Dies ist zum Beispiel beim 180°-Metallgehäuse SDH-9BF von Cinch Connectivity Solutions für D-Subminiatur-Steckverbinder der Fall. Die Gehäuselänge beträgt in diesem Design 37,34 mm, mit einer Tiefe von 47,24 mm und einer Höhe von 20,83 mm. Das Cinch Super D Interconnection System bietet eine einfache, schnelle, wirtschaftliche und zuverlässige Möglichkeit, Kabel-zu-Kabel- oder Kabel-zu-Panel-Steckverbinder zu verbinden. Innerhalb des Systems sorgen schnappbare Super-D-Kunststoffhauben für eine sichere, selbstverriegelnde und hörbare Verbindung, die eine zuverlässige Haltekraft und eine schnelle Entriegelung ermöglicht. Die schwarzen SDH-Gehäuse sind mit jedem Standard-Metallgehäuse-IDC-, Lötkelch- oder Crimp-und-Poke-D-Subminiatur-Steckverbinder kompatibel. Die Auswahl des passenden Gehäuses kann angesichts der heutigen komplexen Designs und sich entwickelnder Montageverfahren überwältigend sein. Zu den Überlegungen gehören der Steckverbindertyp, der Durchmesser und die Zusammensetzung des Kabels oder der Drahtbündel, die Umgebungsbedingungen der Anwendung, Einschränkungen hinsichtlich Größe, Form oder Gewicht sowie die gewünschte Leistung. Auch Aspekte wie Zugentlastung, Wasser- und Feuchtigkeitsbeständigkeit, Schirmungsabschluss, der verfügbare Arbeitsraum im Design und die Sicherstellung der Produktleistung nach verschiedenen Standards stellen eine Herausforderung dar.
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