PIR-Sensoren

PIR-Sensoren werden auch passive Infrarotsensoren genannt. Sie bestehen aus einer Reihe monolithischer Sensoren aus pyroelektrischen Werkstoffen, die bei Wärmeeinwirkung eine Spannung erzeugen. Sie erkennen Temperaturänderungen und werden unter anderem für Alarmanlagen und Bewegungsmelder verwendet.


Die Funktionsweise basiert darauf, dass Temperaturänderungen die Kristallstruktur der polaren Kristalle eines Materials verändern. Die damit einhergehende Beanspruchung erzeugt eine Spannung. Sie sind normalerweise etwa ¼ Zoll im Geviert und bestehen aus einem dünnen Film. Sie besitzen möglicherweise einen Fokussierungsmechanismus, mit dem Infrarotstrahlung eingefangen und auf die Filmoberfläche gelenkt wird. Dabei handelt es sich meist um ein Kunststofffenster mit vielen Fresnelschen Facetten, die zusammen eine für die Anwendung geeignete Linse ergeben.


Die Differenzerkennung (die Erkennung von Änderungen oder Unterschieden von Umgebungsmesswerten) lässt sich für Bewegungsmelder nutzen, wodurch diese sich sehr gut für Alarmanlagen eignen. Sie können unterschiedliche Empfindlichkeiten aufweisen, die normalerweise als Schaltabstand angegeben werden, und entweder auf einer Leiterplatte montiert oder als gekapseltes Modul ausgeführt sein. Sie können einen manuell anpassbaren Auslösepunkt haben oder über eine serielle Schnittstelle etc. konfigurierbar sein. Ferner können Sie einen einzelnen Schaltausgang haben, der als Open Drain oder Open Collector konfiguriert ist, um das parallele Anordnen vieler PID-Detektoren zu ermöglichen.

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