Magnetwiderstandssensoren
Magnetwiderstandsensoren sind sehr kleine Bauteile zur Erkennung eines errichteten Magnetfelds. Da kein elektrischer Kontakt benötigt wird, funktioniert der Sensor über einen vergleichsweise großen Luftspalt hinweg. Um die Einbettung zu ermöglichen, sind Magnetwiderstandssensoren von Natur aus klein und brauchen nur sehr wenig Energie.
Der Magnetowiderstandseffekt ist relativ einfach: Ein errichtetes Magnetfeld ändert den Widerstand eines elektrischen Leiters, der es durchdringt. Je nach Ausrichtung der Feldlinien zur Richtung des Stromflusses nimmt der Widerstand zu oder ab. Das Gegenstück zum AMR-Sensor (Anisotropic Magnetoresistive) ist der Hall-Sensor. Grundsätzlich funktionieren Hall-Sensoren über kürzere Strecken und sind weniger genau als AMR-Sensoren. Allerdings können AMR-Sensoren im Gegensatz zu Hall-Sensoren nicht die volle 360-Grad-Drehung des Magnetfelds abdecken.
Magnetwiderstandssensoren finden in zahlreichen Bereichen Verwendung, wobei es meist um die Erkennung der Position oder Anwesenheit von Objekten geht. Magnetwiderstandssensoren können Teil einer Medizinschrankschublade sein und Aufschluss darüber geben, ob die Schublade offen oder geschlossen ist. Laufbänder können mit einem Magnetwiderstandssensor ausgestattet sein, der als Not-Aus-Schalter fungiert und das Laufband abschaltet, wenn der Sicherheitsstift abgezogen wird.
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