Industrielle Drucksensoren

Drucksensoren sind Vorrichtungen zur Prüfung des spezifischen Drucks eines physikalischen Mediums, bei dem es sich meist um ein Gas oder eine Flüssigkeit handelt. Es kann sich aber auch um den Druck handeln, der durch den direkten Kontakt zwischen dem Sensor und einem Festkörper ausgeübt wird.  Für diese Sensoren gibt es einen Bereich, in dem sie optimal funktionieren. Außerhalb dieses Bereichs (also bei höheren Drücken als spezifiziert) senden sie möglicherweise falsche Signale oder werden beschädigt.  Außerdem sind sie für eine bestimmte Auflösung ausgelegt. Damit ist der Betrag der Druckänderung gemeint, die für eine entsprechende Änderung des Ausgangssignals erforderlich ist.  Eine höhere Auflösung geht normalerweise zu Lasten der Bandbreite und umgekehrt.

Für die Messung des Drucks gibt es zahlreiche Methoden.  Bei manchen Werkstoffen erhöht sich ihr Widerstand, wenn ein Druck anliegt, der ihre Struktur verformt.  Andere sind piezoelektrisch, was bedeutet, dass ein ausgeübter Druck eine Ladung in der Materialstruktur erzeugt, die sich wirkungsvoll messen lässt.  Bei manchen Sensoren wird eine variable Kapazität gemessen, die durch die Belastung einer eingebauten Membran entsteht.

Industrielle Drucksensoren besitzen ein robustes Gehäuse (meist aus Metall), das sie vor Beschädigungen und dem Einfluss korrosiver Flüssigkeiten und Gase schützt.  Außerdem sind sie sehr unempfindlich gegenüber äußeren elektrischen Einflüssen.  Auch die elektrischen und mechanischen Anschlüsse sind äußerst widerstandsfähig.

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