Optokoppler mit Transistor- oder fotovoltaischem Ausgang
Ein Optokoppler ist eine elektronische Komponente, die darauf ausgelegt ist, elektrische Signale unter Verwendung von Licht von einer Schaltung in eine andere zu übertragen. Optokoppler, häufig auch als Optoisolatoren bezeichnet, verhindern, dass hohe Spannungen den Schaltkreis beschädigen, der das Signal empfängt. Es gibt verschiedene Arten von Optokopplern, abhängig von der Kombination der Komponenten, aus denen sie hergestellt werden. Ein Optokoppler mit Transistorausgang besteht aus einer LED (Light Emitting Diode) und einem Fototransistor. Die beiden sind in einem einzigen Bauteil integriert, wobei der Transistor an der Ausgangsseite der Schaltung sitzt.
Optokoppler mit Transistorausgang haben zwei Betriebsmodi: den digitalen Logikmodus und den linearen Modus. Beim digitalen Logikmodus ist der Ausgang des Optokopplers logisch High oder logisch Low. Im linearen Modus ist der Ausgang des Optokopplers vergleichbar mit dem Eingangssignal, außer dass die Amplitude ein Faktor des Stromübersetzungsverhältnisses ist. Damit ein Transistor in diesem Modus arbeitet, darf er nicht gesättigt sein.
Optokoppler mit Fotovoltaik-Ausgang verwenden Fotodioden als Sensoren sowie LEDs (Light Emitting Diodes) als Lichtquellen. Ohne externe Vorspannung wird in der Fotodiode Spannung aufgebaut, weil der Stromfluss aus dem optischen Gerät heraus beschränkt ist. Dieser Modus verwendet den Fotovoltaik-Effekt. Optokoppler werden häufig in Kommunikations- und Computeranwendungen verwendet. Sie werden häufig auch in verschiedenen industriellen Anwendungen eingesetzt, unter anderem in Instrumenten zur Lichtmessung, in der Industrieautomatisierung, in Belichtungsautomatikmessgeräten und Fotokopierern.
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