Ferritperlen
Ferritperlen sind eine Art Filter, der zum Herausfiltern höherer Störfrequenzen oder Energie verwendet wird. Eine Ferritperle ist ein effektiver Filter, der hilft, die Impedanz über ein bestimmtes Frequenzband zu erhöhen. Im Wesentlichen hat sie eine dynamische Impedanz, wenn die Frequenz erhöht wird, was sie zu einem effektiven Filter für bestimmte Frequenzbänder macht. Ferrite sind ein äußerst durchlässiges Material. Dies impliziert, dass sie magnetische Felder erfassen können, also die Induktanz und effektiv die Impedanz eines Stück Drahts oder einer Spule erhöhen können. Da sie die magnetischen Felder erfassen können, können sich die Felder nicht mehr so schnell ändern und so als Filter für hohe Energie fungieren.
Ferritperlen zeigen drei elektrische Verhaltensweisen auf ihren Frequenzbändern. Sie weisen einen induktiven Bereich bzw. ein induktives Band auf, wo sich die Impedanz im Vergleich zur Frequenz linear erhöht. Sie haben auch einen Widerstandsbereich bzw. ein Widerstandsband, der/das sich im mittleren Bandbereich der Perle befindet, wo die Impedanz auch am höchsten ist. Ferritperlen können also als guter Verlustmechanismus an ihrer mittleren Bandfrequenz fungieren. Am späteren Teil des Bands an der Spitze agieren sie dann kapazitiv, da sie mit steigender Frequenz aus dem störenden Band herauskommen.
Ferritperlen sind nützlich für die EMS-Unterdrückung, wo die Energie auf einem langen Kabel gekoppelt werden kann, das als Antenne fungieren und die auf dem Kabel gekoppelte Energie ausstrahlen kann. Aus diesem Grund ummanteln Ferritperlen häufig lange Kabel, die mit elektrischen Systemen verbunden sind, wo die Energiefrequenz höher ist. Sie können auch als elektrische Drossel auf einem Netzstecker fungieren, sodass sie Störung nicht gekoppelt oder von anderen externen Störquellen an Spannungsversorgungen am Eingang des Systems geleitet wird.
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