Ethernet-Switches

Ethernet-Schaltern ist ein Gerät, das Multiplexier-/Demultiplexiervorgänge von Ethernet-LAN-Verbindungen durchführt. Sie sind für eine Reihe von unterstützten Kanälen verfügbar, einschließlich Geräte mit 2, 3, 4, 8 oder sogar 16 Kanälen. Sie können verschiedene Funktionen und Komplexitäten aufweisen. Die Schalter können die Differenzial-Hochgeschwindigkeitsverbindungen von Gigabit-Ethernet-Controllern physikalisch schalten. Es gibt auch komplexere Schalter, die die MAC- und PHY-Funktion eines Controllers besitzen und eine Schnittstelle zu einem Prozessor-Systembus (PCI) oder zu einer medienunabhängigen Schnittstelle (media independent interface, MII) bieten. Ethernet-Schalter verfügen auch über konfigurierbare LED-Treiber, um die Schnittstellen-, Aktivitäts- und Modus-LED-Indikatoren für die geschalteten Ethernet-Verbindungen mit Strom zu versorgen.

Ethernet-Schalter können einfache Busschalter mit geringer Laufzeitverzögerung, hoher Bandbreite und Unterstützung für Differentialsignalisierung sein. Dies sind typischerweise passive Schalter mit geringem Serien-Durchlasswiderstand (ron). Sie haben geringe Bit-Unterschiede zwischen Signalen im gleichen Gehäuse und eine gute Isolation zwischen Ein- und Ausgängen, wenn sie nicht verbunden sind. Diese Geräte werden in der Regel in Anwendungen, wie Notebook-Docking-Signalführung und Hub- und Router-Signalführung, verwendet.

Ethernet-Schaltern können auch Ethernet-Controller sein. Diese verfügen über eine Standard-Prozessor-Busschnittstelle, wie PCI, oder verwenden eine Variante von MII. Sie haben Funktionen für eine Packetpufferung, die Weiterleitung von Tabellen und vollständige Ethernet PHY- und MAC-Funktionen. Es werden mehrere physikalische Ethnernet-Schnittstellen unterstützt. Neben der typischen Controller-Funktion können Sie auch fortschrittlichere Funktionen aufweisen, wie die anschlussbasierte IEEE 802.1Q VLAN-Unterstützung, Spanning Tree Protocol und QoS-Paketpriorisierung. Sie können erweiterte Funktionen für die Packet- und MAC-Adressfilterung haben. Teilweise weisen Sie auch Funktionen zur Schalterverwaltung auf, wie Port-Spiegelung/Überwachung/Sniffing, Statistikmessung und dynamische Neukonfiguration.

Mit zunehmenden Ethernet-Geschwindigkeiten wird das Schalten immer schwieriger, da die Bandbreiten der Daten, die unterstützt werden müssen, extrem hoch sind. Treiber für optische Schnittstellen müssen in das System integriert sein. Solche Implementierungen sind eine Kombination aus Geräten in modularer Form. Sie haben Schnittstellen zu Prozessornetzwerken und zugehörigen Speicher, um die Bandbreite zu unterstützen. Die neuesten Prozessoren, die 100G Ethernet unterstützen, haben bis zu 100 Hochgeschwindigkeits-CPUs und spezielle Speicher-Cache-Architekturen, um die Bandbreitenanforderungen zu erfüllen.

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