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Video-CODECs

Ein Codec ermöglicht sowohl die Kodierung als auch die Dekodierung von Daten. Video-Codecs wurden speziell für Videoanwendungen wie Videokonferenzen und die Videobearbeitung entwickelt. Sie wandeln analoge Videosignale oder -daten in ein digitales Format um, damit sie über einen digitalen Kanal übertragen werden können. Senderseitig konvertiert der Kodierer das analoge Videosignal in digitale Daten. Auf Empfängerseite wird das digitale Videosignal extrahiert und vom Dekoder verarbeitet, um wieder das ursprüngliche analoge Videosignal zu erhalten. Ein guter Video-Codec muss eine hochwertige Abtastrate aufweisen. Er sollte über einen hohen dynamischen Bereich und ein ausgezeichnetes Signal/Rausch-Verhältnis verfügen.

Für Video-Codecs gibt es zwei Klassifizierungen: verlustbehafteter und verlustloser Video-Codec. Bei einem verlustbehafteten Video-Codec kommen verlustbehaftete Komprimierungstechnologien zum Einsatz. Solch ein Video-Codec kann das Ausgangsmaterial nicht wieder in seiner ursprünglichen Qualität herstellen. Man erhält stattdessen ein Faksimile der Originaldatei. Verlustlose Video-Codecs hingegen stellen bei der Dekomprimierung die Originaldatei wieder in der ursprünglichen Qualität her.

Eines der bei Video-Codecs am weitesten verbreiteten Komprimierungs-/Dekomprimierungsverfahren ist das MPEG-Verfahren. MPG, M15, MP2 und M1V wurden alle aus dieser Familie abgeleitet. Weitere verbreitete Komprimierungs-/Dekomprimierungsverfahren sind DivX und XviD. DivX kommt üblicherweise bei DVDs zum Einsatz, während es sich bei XviD um eine Open-Source-Version von DivX handelt.

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