Nullverzögerungspuffer
Ein Nullverzögerungspuffer wird verwendet, um die Treiberstärke eines Takts zu erhöhen, ohne die Frequenz oder die Phase zu ändern. Anders ausgedrückt: Der Eingangstakt scheint das Gerät ohne Verzögerung zu passieren und am Ausgang verstärkt anzukommen, um einen elektrischen Verbraucher anzutreiben. Erreicht wird dies durch ein gesteuertes Rückkopplungssystem, etwa durch eine Verzögerungsregelschleife (DLL) oder eine Phasenregelschleife (PLL).
Kein elektrisches Gerät kann ein Signal verzögerungsfrei propagieren. Ein gesteuertes Rückkopplungssystem hingegen nutzt den Umstand, dass sich ein Takt über ein bestimmtes Intervall (bzw. eine Periode) kontinuierlich wiederholt, um effektiv Verlustfreiheit zu erreichen. Eine DLL erzwingt hierfür eine Verzögerung, die ein ganzzahliges Vielfaches der Periode des Eingangstakts darstellt. Die PLL hingegen repliziert den Takt und vergleicht die Phasen der Aus- und Eingangssignale. Manche dieser Geräte erlauben das Einfügen einer Verzögerung in den Rückkopplungspfad der Schleife, wodurch praktisch eine negative Verzögerung erreicht wird. Diese Vorgehensweise kann verwendet werden, um eine bekannte Verzögerung in Downstream-Richtung im Taktpfad zu kompensieren.
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