Wärmeabschaltung
Der Name sagt es bereits: Wärmeabschaltungen sorgen dafür, dass der Strom aufgrund eines Temperaturanstiegs abgeschaltet wird. Sie werden häufig in das Gehäuse von Geräten eingebaut, um vor Überhitzung zu schützen.
Technisch gesehen ist eine elektrische Sicherung auch eine Art von Wärmeabschaltung, da sie die Stromverbindung unterbricht, sobald sie durchbrennt. Die Industrie betrachtet diese herkömmliche Sicherung jedoch nicht als Wärmeabschaltung, da Thermosicherungen etwas komplexer sind. Sie bestehen aus einer Feder, die an einem Ende mechanisch gehalten wird und am anderen Ende mit einer Legierung verlötet ist. Sobald sich das Gerät über die gewünschte Temperatur hinaus erwärmt, schmilzt das Lötmetall, die Feder wird freigegeben, und der Stromfluss wird unterbrochen. Die Temperatur, bei der dies geschieht, ist von der verwendeten Legierung abhängig. Dieser Vorgang ist ein Beispiel für eine einmalig verwendbare Wärmeabschaltung.
Der Thermistor mit positivem Temperaturkoeffizienten (PTC) ist eine Wärmeabschaltung, die sich selbst zurücksetzt, sobald sie wieder abkühlt. Die rückstellbare Polymer-PTC-Sicherung reagiert schneller als der Thermistor.
Der thermische Bimetallschalter ist ein weiterer Wärmeabschaltertyp, der sich automatisch selbst zurücksetzt. Dieser Bimetallschalter kommt in Haushaltsgeräten wie Bügeleisen, in Blinkern von Autos und in blinkender Christbaumbeleuchtung zum Einsatz. In Haushaltskühlschränken können zwei Typen von Thermoschaltern verwendet werden: einer, der die Kühlung abschaltet, und ein anderer, die die Heizung abschaltet.
Für Anwendungen, bei denen das unbeaufsichtigte Zurücksetzen gefährlich sein kann, kommen bevorzugt Thermoschalter zum Einsatz, die manuell zurückgesetzt werden können.
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