Filmkondensatoren, Folienkondensatoren

Kunststofffilm- (oder Kunststofffolien-)Kondensatoren haben folgende Struktur: Metall-Kunststofffoliendielektrikum-Metall. Diese Kondensatoren sind nicht polarisiert und können daher an positive oder negative Spannungen angeschlossen werden.

Ein Kunststofffolien-Kondensator ist intern so aufgebaut, dass die Strecke für den Stromfluss minimiert wird, wodurch wiederum der gleichwertige Serienwiderstand gesenkt wird. Alle Typen von Kunststofffolien-Kondensatoren weisen einen relativ niedrigen gleichwertigen Serienwiderstand auf, wodurch Verluste und die Wärmeleistung verringert werden. Dank dieser Eigenschaft können Folienkondensatoren in Anwendungen mit hohen Strömen verwendet werden. Die Eigenschaften von Kunststofffolien-Kondensatoren sind stabil, insbesondere im Vergleich zu Elektrolytkondensatoren.

Abhängig vom als Dielektrikum verwendeten Kunststofffolienmaterial werden Kunststofffolien-Kondensatoren in Polystyrol-Folienkondensatoren, Polypropylen-Folienkondensatoren, Polytetrafluorethylen-(PTFE-)Folienkondensatoren und weitere Gruppen eingeteilt. Die Kunststofffolie bestimmt außerdem die Eigenschaften und das Verhalten des Kondensators. Man sollte sich über das Verhalten eines bestimmten Kunststofffolien-Kondensatortyps informieren, bevor man ihn für eine bestimmte Anwendung auswählt. Beispielsweise können sich die Temperaturabhängigkeiten vergleichbarer Kondensatoren unterscheiden. Es kann also durchaus sein, dass von den Werten her identische Kunststofffolien-Kondensatoren mit unterschiedlichen Kunststofffolienmaterialien in der finalen Anwendung unterschiedliche Betriebskapazitäten aufweisen.

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