Digitale Dämpfungsglieder
Anders als variable Dämpfungsglieder schaltet ein Digitale Dämpfungsglieder in diskreten und finiten Dämpfungszuständen. Dieses Schalten erfolgt üblicherweise in binären Schritten. Digitale Dämpfungsglieder enthalten Halbleiterbauelemente, um die einzelnen Dämpfungsschritte durchführen zu können. Zu diesem Zweck verwendete Halbleiterbauelemente können sein: PIN-Dioden, MOSFETs und GaAs MESFETs. Diese Bauelemente erzielen eine Schalthäufigkeit, die mit den Geschwindigkeiten von Halbleiterschaltern vergleichbar ist. Am häufigsten nutzen Digitale Dämpfungsglieder CMOS- und TTL-Logikpegel.
Digitale Dämpfungsglieder verwenden Treiberschaltungen, um den Typ der zu verwendenden Logik zu ermitteln. Die Komplexität dieser Treiberschaltungen ist von der Anzahl der verwendeten Bits abhängig. Die Komplexität nimmt mit der Anzahl der Bits zu. Üblicherweise werden Digitale Dämpfungsglieder gemäß den Dämpfungszuständen klassifiziert, für die sie konzipiert wurden. Diese Dämpfungszustände werden von der Anzahl der verwendeten Bits bestimmt. Das höchstwertige Bit hat die stärkste und das niederwertigste Bit die geringste Dämpfung, die eine Komponente bietet. Die restlichen Bit ermöglichen dazwischen liegende Dämpfungswerte.
Digitale Dämpfungsglieder liefern die maximale Dämpfung, wenn alle Bit ausgewählt werden. Die geringste Dämpfungsstufe hingegen wird erzielt, indem nur das niederwertigste Bit ausgewählt wird. Digitale Dämpfungsglieder sind weit verbreitet in 3G- und 4G-Mobilfunknetzen, Point-to-Point-Knoten, Repeatern und einer Vielzahl von Test- und Messanwendungen.
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